Der Ith im Winter

Es ist Sonntag und ich sitze mal wieder am Schreibtisch. Auf meinem Bildschirm läuft gerade Bundesliga und da habe ich mir gedacht, dass es doch mal wieder Zeit wäre, für einen weiteren Blogpost - meinen Dritten.

 

Vom Gefühl her, würde ich behaupten, dass vor 15-20 Jahren deutlich mehr Schnee gefallen ist als heute. Gern erinnere ich mich an die vielen Nachmittag zurück, wo ich mit meinen Freunden Schlitten gefahren bin. Solange bis die komplette Kleidung durchnässt war und man es vor Kälte nicht mehr ausgehalten hat.

Seit dem ich täglich einen Beruf nachgehe, schneit es eher weniger bzw. der Schnee bleibt erst gar nicht liegen. Umso mehr freue ich mich, wenn der Schnee mal liegen bleibt. Dadurch entstehen völlig neue Motive. Die Landschaft verändert sich mit jeder Jahreszeit und bekommt einen ganz anderen Charakter. So auch im Winter.

 

Ein paar Wochen vor Weihnachten hatten wir dann das Glück. Über ein paar Tage kamen weiße Flocken herunter, die dann auch auf der Erde blieben. Die Schneedecke wurde immer dicker, die Landschaft immer weißer. Und als dann an einem Morgen sogar noch der Nebel aufzog, musste ich mich einfach mit einer Kamera, einem Stativ und meinem Selbstauslöser bewaffnet und in den Ith gehen. Ziel war es, weitwinklige Bilder zu schießen. Am besten mit einer Person drauf - also mit mir. Ich wollte die Weite, die Stimmung morgens im Wald in Kombination mit dem Nebel und dem Schnee zeigen.  Auf meiner dreistündigen Tour sind verschiedene Bilder, mal mit mir, mal ohne mich, entstanden.

 

Viel Spaß beim Schauen und vielen Dank für deine Zeit!

 

Jörn